Das wird ein Zweiteiler, weil ich viel zu sagen habe und lange Text schnell langweilig werden. Lesedauer: 3 Minuten
Die E-Klasse der 2000er Jahre. Hier liest ihr meine persönlichen Impressionen und Eindrücke von 10 Jahren.
In den frühen 2000er Jahren erblickte das neue Vieraugengesicht die Welt. Elegant und minimalistisch. Ein klassischer Mercedes eben. Die Motorenauswahl war zu dieser Zeit riesig. Vom kleinen 1,8l Benziner bis zum massiven 4l großen V8 Dieselmotor. Downsizing war damals noch ein Fremdwort. Das beste Beispiel hierfür war der E63 Amg. 6,2l Hubraum ohne Turboaufladung. Ein Traum.
Wir erwarben im Jahre 2009 einen W211 Mopf als 220cdi. In obsidianschwarzmetallic mit 5G-Tronic. Ich war damals noch zu jung zum Fahren und war vorerst nur Beifahrer, bis ich später auch mal das Steuer übernahm.
Design & Formensprache

Eine Neuinterpretation des Vorgängers. Dynamischer, moderner und schnittiger. Das Facelift rundete das Design nochmal komplett ab und verlieh dem Wagen Augenbrauen und den Kühlergrill der S-Klasse. Hinten fügten sich die 2 Linien in den Heckleuchten zusammen und wurden abgetönt. Die Seitenspiegel getrennt und der Kofferraumdeckel bekam eine massivere Chromleiste. Die Front und Heckschürze bekamen ebenfalls ein Facelift.
Insgesamt machte es den Wagen hochwertiger.
Im Innenraum kam ein neues Lenkrad, sowie ein neuer Wählhebel zum Einsatz. Letztlich wurden noch hier und da kleine Details modifiziert.
Typisch Mercedes
Die modellreihenübergreifenden Gemeinsamkeiten waren auch hier auf den ersten Blick erkennbar. Die Struktur der Zierelemente im Innenraum. Die Vorgänger folgten dem gleichen Prinzip. Zierelemente, die das ganze Cockpit umfassten und rüber in die Türen flossen.
Umfallende Kopfstützen per Knopfdruck. Jeder E-Klassefahrer kennt die Taste für die hinteren Kopfstützen. Sobald man draufdrückte, fielen diese ruckartig um und man genoss freie Sicht nach hinten.
Die mechanische Handbremse. Ein typisches Feature in jedem Mercedes-Benz zu dieser Zeit. Als Pedale ganz links mit dem klassischen Ton, beim Anziehen. Herrlich.
Innenraumgefühl
Der Innenraum war sehr geräumig. Man merkt das erst, wenn man mit den neueren Autos fährt. Die großen Fenster und die Sitzposition im Auto trugen zu einem angenehmen Ambiente bei. Das Eukalyptusholz in Kombination mit dem schwarzen Innenraum und schwarzen Ledersitzen sorgten für richtiges Wohnzimmerfeeling. Jede Fahrt ein hochgenuss.
Es folgt ein zweiter Teil.
